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Portrait: Dariusz Dahlmann über Glück, Liebe und die Last der drei großen „S“: Sex. Scham. Strafe.

Dariusz kam aus Polen, floh vor Land und Familie und einer gewalttätigen, alkoholkranken Mutter hin zu einem freien Leben mit freier Liebe. Endlich. Seine Homosexualität kann er dennoch nicht leben. Auch nicht die Liebe. Warum? Das ist kompliziert. Und eine sehr verstörende Geschichte.

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Portrait: Patty Moon. Judith Heusch. Eine Band. Eine Frau. Und ein zartes Dahinschmelzen in Kunst und Emotion.

Judith Heusch ist intelligent und talentiert und sie kann zaubern. Mit ihrer Musik und ihrer Stimme. Sie schleicht sich wie eine ferne Sehnsucht ins Ohr und findet unsere inneren Inseln ganz von selbst. Judiths Songs sind …wie das Berühren von Zeit!

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Portrait: Walter von Lucadou, der Physiker und Geisterjäger!

Wie kommt es, dass täglich so viele Hilfesuchende bei ihm anrufen, er immer wieder in Talkshows sitzt und ihn dennoch kaum einer kennt?
Walter von Lucadou sagt: „Alle reden über Geistererscheinungen, aber keiner richtig. Es ist in unserer Kultur ein Tabuthema.“ Ein Grund mehr für ihn, die Parapsychologie salonreif zu halten.

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Portrait: Simon Straetker, ist ein junger Filmemacher, der die Schönheit des Schwarzwaldes rockt und ganz aktuell auf der Forbes-Liste zu den 30 unter 30 aufgenommen wurde! Glückwunsch!

Manche gehen einfach zur Schule, machen ihr Abi, ein soziales Jahr, Uni, Ausbildung und auf jeden Fall das, was andere sagen! Simon hörte mit fünfzehn nur auf die Worte eines einzigen Menschen und begann dann zu machen, was er will: Filme drehen und damit ein Bewusstsein für die Kostbarkeit der Natur vermitteln.

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Portrait: Karl hat ein neues Herz. Ist das ein Glück? Ja. Nein. Was er sich viel mehr wünscht: Normalität.

Ein erleuchteterer Mensch ist er nicht dadurch gewordem. Es ist einfach so. „Glück und Unglück liegen so verdammt nah beieinander. Was für mich ein Glück war, war für einen anderen Menschen und seine Familie großes Unglück.“

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Portrait: Monika Maiworm ist eine erstaunliche Person. Man könnte auch sagen: Eine moderne Variante von Kleists „Marquise von O.“ Vielleicht so.

Den Vater ihres Kindes kennt sie jedenfalls nicht. Ihre Devise für Glück und Überleben: „Wenn man das, was passiert, lange genug dreht und wendet, stellt es sich irgendwann so da, dass es gut ist, dass es passiert.“

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Portrait: Nikolaus von Gayling, der rote Baron von Ebnet

Manche seiner Generation flohen damals in Kommunen, philosophierten bei Drogen und feierten die Liebe. Er floh in den Adel und fragte man ihn nach seinem Beruf, so sagte er: „Ich erziehe meine Kinder.“ Nikolaus von Gayling: Ein ewiger Rebell jenseits jeder Etikette.

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Portrait: Wenn Krieg nach dem Krieg nicht aufhört, als stumme Gewalt bleibt und in den Kindern weiterlebt. Die Geschichte einer Tochter.

Hans wäre vielleicht ein guter Vater geworden. Viele andere Väter wären vielleicht ein guter Vater geworden. Hätte der zweite Weltkrieg nicht brutal ihre Wert zerschlissen. So ist dies eine tragische Geschichte vieler.

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Portrait: Werner Siebler, der berühmteste Postbote seit Charles Bukowski

Werner Siebler, war Kommunist. Das brachte ihm einst das Berufsverbot ein. Doch das hatte auch sein Gutes. Es machte ihn schlagartig berühmt bis Russland…
Die Geschichte einer Reise der Selbstbehauptung und einem Kämpfen für die Armen bis heute. Eine ungewöhnliche Geschichte von einem, der wirklich was will.

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Portrait: Thomas Kitzinger, ein Leben vom Bauarbeiter zum Künstler.

Als Kind wollte er Apothekersohn sein, wie sein Freund aus gebildetem Haus. Dann entzündete ihn Van Gogh. Später wurde er einfach Thomas Kitzinger. Doch bis dahin war es ein sehr langer Marsch eines Autodidakten zum Erfolg. „Andere hatten mehr Talent“, sagt er, „aber ich hatte mehr Biss.“

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Portrait: Helmut Gentner ist Rettungsasistent und ein Dr. House der Straße. Er möchte sein wie Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes. Darum zieht es ihn eines Tages zum Dienst in ein miliätrisches Lager im Kundus.

Für ihn ist das ein Leichtes. Ein Muss. Sein Job hat ihn darauf vorbereitet. Die Soldaten vor Ort waren das nicht…Und Schlimmes geschah. Doch: Der Tod macht ihm keine Angst: „Wenn´s passiert, passiert´s!“ Viel wichtiger ist: „Ich kann helfen.“

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Portrait: Micha. Der Mann, der alles kann und jede Frau bekommt!

Vergänglichkeit macht Micha nicht melancholisch, sondern treibt ihn morgens aus dem Bett. Dann steht er auf und trinkt zehn Tassen Kafee oder besucht eine seiner zwanzig Frauen! Oder so. Ein Gepräch über Glück und Liebe mit einem Mann, der alles bekommt, was er will.

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Portrait: Horst und Kalla Beste sind im Sauerland zuhause und auch in der Mongolei. Denn dort haben sie ein Kinderdorf gegründet.

Doch warum ausgerechnet in der Mongolei? Ganz einfach: Weil Gott es so vorhatte. Und weil es glücklich macht.

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Portrait: „Freuen Sie sich, Ihr Mann ist tot!“ – Ellinor, über ihr Leben als Tochter eines Juden.

Als der Krieg zu Ende war, sagte man zu ihr: „Jetzt ist doch alles wieder gut!“ – „Nein, sagte sie. Jetzt fängt es erst an.“ Sie möchte nicht, dass man vergisst. Ganz einfach, damit man für die Zukunft daraus lernt. Und sie möchte noch etwas: Sein wie alle anderen. Noch immer. Dieses Gefühl von Ausgeschlossensein hat sie bis heute nicht verlassen.

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Portrait: Hans Mörtter, evangelischer Pfarrer und Concorde von Köln

Hans Mörtter ist sicher einer der berühmtesten Pfarrer Deutschlands. Er ist beliebt, er ist über die Maßen engagiert und eine der wunderbare Ausnahmen in der Tristesse uninspirierter leerer Kirchengemeinden. Aber er ist sicher der einzige Pfarrer, dessen Bruder mitten in Deutschland erfroren ist.

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Portrait: Petrus Faller ist der Mann mit der Schokolade. Und wer die kennt, ist schnell im „Booja Booja“-Himmel. Denn diese Pralinen haben es in sich. Sie sind Glück auf höchstem geschmacklichem Niveau.

Eigentlich war Petrus Schneider, Extremmeditierer und Barfußläufer, immer schon liebenswerter Exot und außerdem leidenschaftlich auf der Suche nach der Wahrheit. Aber irgendwie fand er nicht die Antworten, die ihn befriedigt hätten. Bis Booja-Booja kam und er Teil eines kleinen Unternehmens wurde, das ganz groß da steht. Glück geht eben durch die Schokolade …äh, Magen.

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Portrait: Schwester Edith, ein wildes Kind, der Eltern Liebling, junge Lehrerin und schließlich Nonne. Wie geht so ein Weg? Was muss passieren?

„Nein, nein! So geht das ja nicht! Nicht ich!“ Schwester Edith wollte auf keinen Fall ins Kloster. Sie dachte mit Schrecken an die einzigen Nonnen, die sie kannte, die wegen ihrer Hauben verspotteten „Ofenrohrschwestern“. Sie wollte heiraten, Kindergärtnerin werden, aber keinsesfalls Nonne. Und dann? War der Ruf Gottes doch stärker. Und sie betete jahrelang, es möge nicht doch ein bester Mann der Welt ihr über den Weg laufen.

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Portrait: André Lorrino, der Mann im Wald!

André war früher Designer mit coolem Job und coolem Nachtleben in cooler Großstadt. Irgendwann hielt er das nicht mehr aus. Er kündigte, lebte acht Monate im sizilianischen Wald mit nichts als einem Messer, verzweifelte, war glücklich, kehrte zurück, zog als Survivialguide in den Schwarzwald, gründete mit anderen zusammen ein schamanisch-spirituelles Seminarhaus und geht heute mit Zwergen spazieren. In echt. André ist immer noch ganz schön cool. Und vor allem sehr lustig.

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Portrait: Anna, sie ist Domina und eine Frau mit einer Zukunft!

Und dass sie eine Zukunft haben wird, hat man ihr nicht prophezeit. Dass sie glücklich wird, ihr Leben in den Griff bekommt, heiratet, Verantwortung übernehmen kann. Alles nicht. Aber Anna kann es. Was ihr dabei hilft? IhrJob in der SM-Branche. Ein Blick hinter die Kulisse ihres Lebens und ihrer Arbeit ist keine Nabelschau, sondern der Blick ins Leben eines verletzlichen Menschen.

Menachem Amitai

Portrait: Menachem Amitais langer Weg von Israel nach Deutschland

Menachem Amitai, ein jüdischer Arzt und Psychologe, hat sich in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg ein Leben aufgebaut. Viele seiner Familienmitglieder haben in den Gaskammern der Nazis ihr Leben gelassen. Er wollte dennoch nach Deutschland. Aus der Ferne beobachtet er, was in seinem Heimatland passiert. Seine Schwester starb bei einem Autobombenattentat. Noch heute hat er Angst vor dem Klingeln des Telefons. Er hat vieles erreicht, Familie, Erfolg, Glück, nur eines kann er sich nur wünschen: Frieden.

©Simone Harre

Portrait: Marisa Sommer erblindet nach der Geburt ihrer Tochter!

Eine Immunerkrankung mit dem Namen Uveitis nimmt ihr das Augenlicht und außerdem den Mann. Der hatte keine Lust mehr, sich um sie und ihre Tochter zu kümmern. Doch wo andere verzweifeln, packt sie erst an. „Glück im Unglück! Das ist meine Geschichte!“