Schlagwort: Tod

Portrait: Artur Goral über Glück, Liebe und die Last der drei großen „S“: Sex. Scham. Strafe.

Artur kam aus Polen, floh vor Land und Familie und einer gewalttätigen, alkoholkranken Mutter hin zu einem freien Leben mit freier Liebe. Endlich. Seine Homosexualität kann er dennoch nicht leben. Auch nicht die Liebe. Warum? Das ist kompliziert. Und eine sehr verstörende Geschichte.

Portrait: Karl hat ein neues Herz. Ist das ein Glück? Ja. Nein. Was er sich viel mehr wünscht: Normalität.

Ein erleuchteterer Mensch ist er nicht dadurch gewordem. Es ist einfach so. „Glück und Unglück liegen so verdammt nah beieinander. Was für mich ein Glück war, war für einen anderen Menschen und seine Familie großes Unglück.“

Portrait: Werner Siebler, der berühmteste Postbote seit Charles Bukowski

Werner Siebler, war Kommunist. Das brachte ihm einst das Berufsverbot ein. Doch das hatte auch sein Gutes. Es machte ihn schlagartig berühmt bis Russland…
Die Geschichte einer Reise der Selbstbehauptung und einem Kämpfen für die Armen bis heute. Eine ungewöhnliche Geschichte von einem, der wirklich was will.

Portrait: Thomas Kitzinger, ein Leben vom Bauarbeiter zum Künstler.

Als Kind wollte er Apothekersohn sein, wie sein Freund aus gebildetem Haus. Dann entzündete ihn Van Gogh. Später wurde er einfach Thomas Kitzinger. Doch bis dahin war es ein sehr langer Marsch eines Autodidakten zum Erfolg. „Andere hatten mehr Talent“, sagt er, „aber ich hatte mehr Biss.“

Portrait: Hans Mörtter, evangelischer Pfarrer und Concorde von Köln

Hans Mörtter ist sicher einer der berühmtesten Pfarrer Deutschlands. Er ist beliebt, er ist über die Maßen engagiert und eine der wunderbare Ausnahmen in der Tristesse uninspirierter leerer Kirchengemeinden. Aber er ist sicher der einzige Pfarrer, dessen Bruder mitten in Deutschland erfroren ist.

©Simone Harre

Portrait: Anna, sie ist Domina und eine Frau mit einer Zukunft!

Und dass sie eine Zukunft haben wird, hat man ihr nicht prophezeit. Dass sie glücklich wird, ihr Leben in den Griff bekommt, heiratet, Verantwortung übernehmen kann. Alles nicht. Aber Anna kann es. Was ihr dabei hilft? IhrJob in der SM-Branche. Ein Blick hinter die Kulisse ihres Lebens und ihrer Arbeit ist keine Nabelschau, sondern der Blick ins Leben eines verletzlichen Menschen.

Portrait: Menachem Amitais langer Weg von Israel nach Deutschland

Menachem Amitai, ein jüdischer Arzt und Psychologe, hat sich in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg ein Leben aufgebaut. Viele seiner Familienmitglieder haben in den Gaskammern der Nazis ihr Leben gelassen. Er wollte dennoch nach Deutschland. Aus der Ferne beobachtet er, was in seinem Heimatland passiert. Seine Schwester starb bei einem Autobombenattentat. Noch heute hat er Angst vor dem Klingeln des Telefons. Er hat vieles erreicht, Familie, Erfolg, Glück, nur eines kann er sich nur wünschen: Frieden.